Die Strumpfbandnatter (Thamnophis)

Die Gattung Thamnophis umfasst viele Arten und Unterarten mit ungezählten Farbformen. Sie sind nicht giftig und besitzen keinen Schutzstatus in Europa. Strumpfbandnattern haben sich in Nord- und Mittelamerika an die unterschiedlichsten Klimate und Biotope vom Sumpf bis zur Wüste angepasst.
In der Literatur wurden Strumpfbandnattern vielfach wie eine einzige Art beschrieben und besonders für Anfänger empfohlen. Einige Unterarten oder Lokalformen sind jedoch nur für erfahrene Spezialisten geeignet.
Entsprechend ihrer weiten Verbreitung von der Südhälfte Kanadas bis südlich von Mexiko benötigen einige Arten daher besonders angepasste Haltungsbedingungen.
Ihren irrtümlichen Ruf als Anfängerschlangen verdanken sie wohl eher dem ursprünglich geringen Preis, der großen Verfügbarkeit im Handel und der (strittigen) Meinung, dass sie ausschließlich mit toten Fischen ernährt werden können.
Strumpfbandnattern sind tagaktive bodenlebende Schlangen. Die meisten Arten werden ca. 80 bis 120 cm lang und bis 500g schwer, wobei die Männchen in der Regel kleiner und leichter bleiben.
In der Natur ernähren sich Strumpfbandnattern gewöhnlich von Amphibien, Laich, Kaulquappen, Fischen, Egeln, Schnecken oder Regenwürmern. Es gibt einige Arten und Populationen, die auch Mäuse und Jungvögel erbeuten.
